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Häufig gestellte Fragen zum Thema: Konfiguration
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Stand: 22.05.2010
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Die meisten Applikationen (z.B. MS Word© oder Excel©) sperren die Dateien, mit denen gerade gearbeitet wird, zwar gegen Überschreiben durch andere Programme, nicht jedoch gegen Lesen. Solche Dateien können problemlos gesichert werden. Wenn allerdings Dateien gegen jeden Zugriff durch andere Programme gesperrt sind, können sie von einem Kopierprogramm wie VersionBackup nicht erreicht werden. Dies ist eine feste Sicherheitsfunktion des Betriebssystems. Solche Dateien sind z.B. die Windows©-Auslagerungsdatei oder einige Outlook©-Dateien. Dateien, die permanent gesperrt sind, sollten Sie in die Ausschlussliste aufnehmen, um die unnötigen Fehlermeldungen zu beseitigen. Manchmal genügt es, den 'Standard'-Button bei der Ausschlussliste anzuklicken, weil die gesperrten Dateien in die Kategorie der Standard-Ausschlusseinträge fallen.
Bei VersionBackup Master können Sie auf der Seite "Planung/Start" - "Wiederholung nach Fehler" einstellen, dass nach einem vergeblichen Kopierversuch nach einer Wartezeit erneut versucht wird, die betreffenden Dateien zu sichern.
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Dies können Sie mit einem Trick erreichen, indem Sie die "Ausschussliste" verwenden und die "Liste der unbedingt zu sichernden Dateien".
- Öffnen Sie für den Quellpfad die Dialogseite "Pfade" - "Ausschluss". - Klicken Sie auf den oberen "Neu"-Button, geben Sie als Ausschlussbedingung * ein und bestätigen Sie mit "OK". Hierdurch ist für diesen Quellpfad alles ausgeschlossen, bis auf die Dateien, die in der darunter stehenden "Liste der unbedingt zu sichernden Dateien" aufgeführt sind. - Klicken Sie auf den unteren "Neu"-Button. Geben Sie die Datei, die gesichert werden soll, in die untere Liste ein und bestätigen Sie mit "OK". - Dies wiederholen Sie, bis alle zu sichernden Dateien in der "Liste der unbedingt zu sichernden Dateien" eingegeben sind.
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Um Ihre Systemkonfiguration zu sichern, müssen unter anderem die Registry-Inhalte und die aktuellen Stände der Treiber gespeichert werden. Hierfür gibt es sehr gute, darauf spezialisierte Softwareprodukte.
VersionBackup wurde für einen anderen Zweck optimiert, nämlich um die Benutzerdaten in optimaler Weise zu sichern. Natürlich können Sie Verzeichnisse, die Treiber enthalten, als Quellpfade einkonfigurieren. Da das Betriebssystem jedoch einen direkten Zugriff auf die Registry-Dateien und manche Treiber verhindert wird, kann VersionBackup diese nicht kopieren. Darum sollten Sie für eine Systemsicherung nicht VersionBackup, sondern ein auf Systemsicherungen spezialisiertes Programm einsetzen.
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Die Backuperzeugung wird von dem Programm VBackCopy.exe durchgeführt. Wenn Sie diese Applikation starten, wird der Backupkopierlauf durchgeführt, genauso als ob Sie in dem Dialog "Planung/Start" den Button "Start" betätigt hätten.
Zum externen Start bei VersionBackup Server wurde die Applikation CopyStarter.exe vorgesehen. Anwender von VersionBackup Server sollten diese starten und nicht VBackCopy.exe. Hierduch wird der Kopierlauf so gestartet, dass er auch dann läuft, wenn der Anwender nicht eingeloggt ist.
Wenn Sie den Kopierlauf mit dem Windows©-Taskplaner starten möchten, doppelklicken Sie bitte auf das Icon "Geplante Tasks" in der Systemsteuerung. Wählen Sie "Geplanten Task hinzufügen". Wählen Sie das Programm "VBackCopy.exe" in Ihrem VersionBackup-Installationsverzeichnis (das ist normalerweise "C:\Programme\VersionBackup") aus und legen Sie die gewünschten Startzeitpunkte fest. Abschließend müssen Sie noch Ihren Namen und das Kennwort eingeben.
Damit der von VersionBackup standardmäßig vorgesehene, tägliche Lauf nicht durchgeführt wird, wählen Sie bitte im VersionBackup-Konfigurationsprogramm auf der Seite "Planung/Start" - "Kopierzeitpunkt" die Einstellung "Keine automatischen Backup-Läufe".
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Bei VersionBackup Server ist dies standardmäßig vorgesehen. Sie können zu jedem Zeitplanungseintrag einstellen, welche von den Sicherungsaufträgen starten sollen. Mit VersionBackup Master können Sie sich folgendermaßen behelfen:
Wenn Sie das Konfigurationsprogramm VersionBackup.exe mit dem Kommandozeilenparameter /2 starten, dann bearbeiten Sie einen unabhängigen, zweiten Parametersatz. Hierzu ist es sinnvoll, dass Sie sich ein zweites Starticon anlegen. Kopieren Sie hierzu das VersionBackup-Icon, das sich auf Ihrem Desktop befindet (Ziehen mit gedrückter Strg-Taste). Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das neue Icon, wählen Sie "Eigenschaften" und wählen Sie die Seite "Verknüpfung". In der Zeile "Ziel" steht der Startpfad "...VersionBackup\VersionBackup.exe". Fügen Sie dieser Startanweisung ein Leerzeichen und den Parameter /2 hinzu.
Wenn Sie auf dieses neue Icon doppelklicken, starten Sie die Konfiguration des zweiten Parametersatzes. Hier können Sie andere Pfade und/oder eine andere Zeitplanung eingeben. Achten Sie aber bitte darauf, dass in den verschiedenen Parametersätzen nicht dieselben Zielpfade mit unterschiedlichen Quellpfaden verwendet werden. Es sind Parameter bis /9 möglich.
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Die Backuperzeugung ohne eingeloggten Bediener ist eine typische Anforderung für den Betrieb auf Servern. Bei der Software VersionBackup Server werden die Backups generell unabhängig davon erstellt, ob jemand eingeloggt ist oder nicht.
Anders ist es bei VersionBackup Master, das für den Workstation-Betrieb vorgesehen ist. VersionBackup Master erzeugt seine Backups standardmäßig immer für den User, der gerade eingeloggt ist. Wenn Sie bei VersionBackup Master eine login-unabhängige Backuperzeugung erreichen möchten, sollten Sie den Kopierlauf mit dem Windows©-Taskplaner starten. Siehe hierzu: Auf andere Art starten...
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Im Prinzip ist eine Sicherung mit VersionBackup über UDF möglich. Wenn Sie auf Ihrem Computer ein UDF-System installiert haben, ist VersionBackup in der Lage, seine Backups hierüber direkt auf die Disks auszugeben.
Dennoch raten wir davon ab. UDF-CDs oder -DVDs erfüllen in der Regel nicht die Anforderungen an Stabilität und Zuverlässigkeit, die man für seine Backups braucht. Bitte machen Sie nicht VersionBackup dafür verantwortlich, wenn es Schwierigkeiten mit Ihren UDF-Disks gibt.
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Die in VersionBackup integrierte Brennsoftware ist nur für CDs oder Standard-DVDs vorgesehen.
Sie können die Daten aber auf ein beliebiges Medium brennen. Hierzu wählen Sie als Archivierungsziel die Option ''Verzeichnis'' und geben ein leeres oder nicht vorhandenes Verzeichnis an. Dann brennen Sie den gesamten Inhalt dieses Puffer-Verzeichnisses auf die Disk, wobei Sie die Brennsoftware verwenden, die mit Ihrem Brenner mitgeliefert wurde. Danach können Sie das Puffer-Verzeichnis wieder löschen.
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Bei anderen Backupsystemen ist es für die Sicherheit und Möglichkeit zur leichten Wiederherstellung anzuraten, dass häufig (mindestens wöchentlich) ein Vollbackup angelegt wird. Mit VersionBackup können Sie bedenkenlos zu deutlich selteneren Vollbackup-Intervallen übergehen (z.B. alle 2 - 4 Monate). Denn für die Wiederherstellung des Standes eines bestimmten Tages werden die Backupversionen aus verschiedenen inkrementellen Backups automatisch zusammengesucht. Auch wenn in dem inkrementellen Backup zu dem ausgewählten Tag nur wenige Dateien vorhanden sind, werden dennoch alle Dateien wiederhergestellt, die an dem Tag existiert haben.
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Das besondere Leistungsmerkmal von VersionBackup liegt darin, für das Recovery eine sofortige Verfügbarkeit der Versionen vieler Tage zu gewährleisten. Dies ist möglich, wenn zur primären Sicherung ein Festplattensystem eingesetzt wird. Für die tägliche Sicherung reichen in den meisten Fällen deshalb Festplatten aus, weil die verwendeten inkrementellen Backups den Speicherplatz optimal ausnutzen. Weil der Einsatz von Speicherplatten zu wesentlich besseren Leistungsmerkmalen führt, versuchen wir immer, unsere Kunden zu überzeugen, dass sie anstelle von Bändern lieber Plattenspeicher einsetzen.
Dennoch, wenn die Treibersoftware des Bandgerätes ein direktes Schreiben von Dateien auf das Band ermöglicht, können Sie auch die VersionBackup-Daten auf Bänder sichern. Hierfür kommt die VersionBackup-Funktion der externen Archivierung in Frage. Unter Umständen können Sie eine wesentliche Reduzierung des Arbeitsaufwandes erreichen, indem Sie nicht mehr täglich auf das Band sichern, sondern nur noch z.B. nur noch alle zwei Wochen auf das Band archivieren.
Allerdings ist das besondere Leistungsmerkmal der Dateiwiederherstellung, bei der die Daten aus mehreren inkrementellen Backups vereinigt werden, bei Bändern nicht oder nur eingeschränkt möglich.
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Im Prinzip ist es natürlich möglich, einzelne Tagesstände aus dem Backuparchiv zu entfernen. Sie sollten dies aber nur so vornehmen, dass alle wichtigen Daten weiterhin verfügbar sind.
Die meisten Backups, die VersionBackup angelegt hat, sind normalerweise inkrementelle Backups. Das heißt, es werden jeweils nur die Dateien gesichert, die in dieser Form noch nicht in einem der zuvor gespeicherten Backups enthalten sind. Wenn Sie nun einen Teil der Backups herauslöschen, sind die Backupdateien im allgemeinen nicht mehr vollständig.
Ihr Backupbestand bleibt vollständig, wenn Sie die inkrementellen Backups zwischen zwei Vollbackups löschen. Es ist auch sinnvoll, mehrere inkrementelle Backups nach einem Vollbackup komplett stehen zu lassen und ab einem bestimmten Datum alle Inkremenellen Backups bis zum nächsten Vollbackup zu löschen. Siehe hierzu auch: Wie erkenne ich, welche der bestehenden Backups Vollbackups sind?
Sie können das Löschen von Datumsständen im Backup-Browser durchführen. Hierzu klicken Sie in der rechten Backup-Browser-Liste mit der rechten Maustaste auf ein Datum klicken und wählen "Backup löschen". Dann werden die Backups aller Quellfpade für das betreffende Datum gelöscht. Wenn Sie nur von einem Quellpfad Datumsstände löschen möchten, können Sie dies im Windows-Explorer© tun. Hierzu öffnen Sie mit dem Windows-Explorer© den Zielpfad und löschen die Unterverzeichnisse, deren Namen aus dem zu löschenden Datum besteht.
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Im Backup-Browser wird angezeigt, welches die Vollbackups sind. In der rechten Spalte steht neben jedem Versionsdatum ein rautenförmiges Symbol. Wenn die Raute innen weiß ist, ist es ein inkrementelles Backup. Wenn sie ausgefüllt ist, wurde dür das Datum ein Vollbackup erstellt.
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Wenn sie die Backups auf den neuen Computer kopiert haben, müssen Sie dem dort neu installieren Backup-Browser die Information wieder verfügbar machen, wo er sie finden kann:
Wenn die Directorystruktur auf Ihrem neuen Computer dieselbe ist wie auf dem alten, ist es am einfachsten, wenn Sie auf dem alten Computer die Konfiguration in einer Datei gespeichert haben (Dialogseite "Einstellungen" - "allgemeine Einstellngen", Button "Speichern"). Dann brauchen Sie nur die Konfigurationsdatei auf dem neuen Computer zu laden, damit die ursprüngliche Konfiguration auch dort bekannt ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Quell- und Zielpfade auf dem neuen Computer neu einzugeben. Dann sucht und findet der Backup-Browser die Backups an der richtigen Stelle. Was Sie als Quellpfade eingeben, ist für das Wiederfinden der alten Backups nicht relevant, wichtig sind die Zielpfade, wo sich die Backups jetzt befinden. Dabei ist es kein Problem, wenn der Zielpfade jetzt anders lauten als früher. Sie können die Pfade später wieder ändern oder löschen. VersionBackup merkt sich die Zielpfade, wo Backups zu finden sind, trotzdem für spätere Zugriffe.
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Wenn Outlook© gestartet ist, sperrt es seine Dateien gegen jeden fremden Zugriff. Gesperrte Dateien können von einem dateibasierten Sicherungssystem wie VersionBackup nicht kopiert werden, da das Betriebssystem jeden Zugriff darauf zurückweist.
Die einfachste Lösung liegt darin, den VersionBackup-Kopierlauf beim Hochfahren laufen zu lassen und Outlook© erst dann zu starten, wenn VersionBackup mit der Sicherung der Outlook©-Dateien fertig ist. Es ist dabei sinnvoll, den Quellpfad, in dem sich die Outlook©-Dateien befinden, auf der VersionBackup-Dialogseite "Pfade" ganz oben zu verschieben, damit er als erster bearbeitet wird.
Wenn der Computer kontinuierlich läuft, können Sie mit dem Windows-Taskplaner ein Script starten, dass Outlook© automatisch beendet, den Versionbackup-Kopierlauf ausführt und anschließend Outlook© wieder startet. Ein solches Script könnte etwa wie folgt aussehen: taskkill /F /T /IM outlook.exe C:\Programme\VersionBackup\VBackCopy.exe "C:\Programme\Microsoft Office\Office10\Outlook.exe"
Eine andere Möglichkeit liegt darin, die Outlook©-Daten mit speziellen Programmen in frei verfügbare Dateien zu exportieren, die dann problemlos gesichert werden können. Beispielsweise können Sie den kostenlosen Outlook©-Sicherungsassistent von Microsoft© verwenden. Geben Sie auf www.microsoft.com den Suchbegriff 'Personal Folders Backup' ein und laden Sie das Add-in herunter. Nach der Installation steht der Sicherungsassistent unter der Funktion 'Backup' im Menü 'Datei' zur Verfügung. Andere Outlook©-Sicherungssysteme sind 'SaveOutlook 2005' (www.angel-owners.de/devstorm/forum) oder 'Easy Mail Backup Wizard' (www.jpa-software.de).
Siehe hierzu auch: Es ist nicht möglich, meine Outlook©- oder Datenbankdateien zu sichern....
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