Häufig gestellte Fragen zum Thema:
Funktion und Fehler

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Stand: 17.03.2013

Der automatische Kopierlauf startet nicht.

Wenn der Computer mit VersionBackup heruntergefahren wurde, schaltet er sich nicht ab.

Nach einer Neuinstallation oder dem Verlust der Registry zeigt der Backup-Browser nichts mehr an. Wie komme ich an meine Backups?

Ich stelle für das Vollbackup ein bestimmtes Datum ein, aber der Vollbackup-Lauf erfolgt immer erst am darauf folgenden Tag.

Ich stelle für das Vollbackup ein bestimmtes Datum ein, aber der Vollbackup-Lauf erfolgt zunächst nicht, sondern erst einige Tage später.

Es ist nicht möglich, meine Outlook©- oder Datenbankdateien zu sichern. Im Kopierprotokoll steht "Access Error".

Die Backuperzeugung "Bei jedem Abmelden oder Herunterfahren" funktioniert bei Windows 7© bzw. Windows 8© nicht.

 

Der automatische Kopierlauf startet nicht.

Der Kopierlauf kann nur dann automatisch starten, wenn im Autostart-Ordner eine Startverknüpfung auf VersionBackup eingetragen ist.
Diese Verknüpfung wird bei der Installation automatisch erzeugt. Möglicherweise ist sie aber bei Ihnen nicht mehr vorhanden.

Zur Überprüfung klicken Sie bitte am linken unteren Bildschirmrand auf 'Start' und öffnen Sie 'Alle Programme' und 'Autostart'. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag 'VersionBackup' und wählen Sie 'Eigenschaften' und die Seite 'Verknüpfung'. In der Zeile 'Ziel' muss stehen '...\VersionBackup.exe /w', wobei ... der Pfad auf Ihr VersionBackup-Installationsverzeichnis ist.

Wenn der Link nicht in dieser Form vorliegt, können Sie ihn am einfachsten wiederherstellen, indem Sie die Installationsdatei noch einmal starten.
Oder Sie erzeugen die Verknüpfung manuell. Achten Sie dabei aber bitte auf den Patameter '/w', der das besondere Verhalten beim Windows©-Start bewirkt.

 

Wenn der Computer mit VersionBackup heruntergefahren wurde, schaltet er sich nicht ab.

Das Ausschaltverhalten nach dem Herunterfahren ist nicht auf allen Computern gleich. Es ist also möglicherweise eine spezielle Einstellung erforderlich.

Der Hintergrund hierzu ist folgender: Wenn ein Programm den Computer herunterfahren will, schickt es eine entsprechende Anweisung an das Betriebssystem. Es gibt zwei verschiedene Anweisungen, eine für "Herunterfahren" und eine für "Herunterfahren und ausschalten". Bei manchen Computern führt "Herunterfahren und Ausschalten" zu einem Fehler (das liegt offenbar an der Hardware oder an dem BIOS, ist jedenfalls nicht von VersionBackup zu beeinflussen). Andererseits schalten sich die meisten Computer aus, selbst wenn man nur "Herunterfahren" sendet. Darum sendet VersionBackup standardmäßig die "Herunterfahren"-Anweisung.

Ihr Computer braucht wahrscheinlich die andere Anweisung "Herunterfahren und Ausschalten". Dies können Sie mit einer kleinen Änderung in der Registry einstellen.
- Starten Sie bitte den Registry-Editor (z.B. "Start" "Ausführen", dann "Regedit" in die Zeile eingeben und "OK").
- Wählen Sie dann den Pfad
HKEY_LOCAL_MACHINE / Software / SB-AW / VersionBackup / Settings
- Dort gibt es einen Eintrag "DoShutdownAsPowerOff". Doppelklicken Sie bitte auf diesen Eintrag und setzen Sie den Wert auf 1.
Wahrscheinlich wird Ihr Computer sich dann nach dem Herunterfahren wie vorgesehen ausschalten.

Sollte dies nicht der Fall sein oder sollten sich weitere Probleme mit der Shutdown-Funktion ergeben, dann ist Ihr Computer offenbar nicht in der Lage, die Shutdown-Kommandos korrekt auszuführen.
In einem solchen Fall müssen Sie bitte auf die Verwendung der VersionBackup-Shutdownfunktionen verzichten.
Dann sollten Sie die Einstellung "Bei jedem Abmelden oder Herunterfahren" nicht wählen und auch nach der Backuperzeugung kein Shutdown vorsehen.
Sie können die Shutdownfunktionen auch generell abschalten, indem Sie den Registry-Wert "ShutdownForbidden" auf 1 setzen. (Näheres hierzu im VersionBackup-Help unter "Tipps für Insider" - "Herunterfahren nach der Backuperzeugung").

 

Nach einer Neuinstallation oder dem Verlust der Registry zeigt der Backup-Browser nichts mehr an. Wie komme ich an meine Backups?

VersionBackup speichert seine Konfiguration in der Registry. Daher kann es seine gespeicherten Backups zunächst nicht mehr finden, wenn die Registry neu erstellt wurde.
Sie können zwar auch ohne den Backup-Browser auf die Dateien zugreifen. Es ist jedoch nicht nötig, diesen umständlicheren Weg zu gehen. Statt dessen sollten Sie dem Backup-Browser die Information wieder verfügbar machen, wo er seine Backups finden kann:

Geben Sie die ursprünglichen Quell- und Zielpfade wieder ein, so wie Sie es ursprünglich getan haben. Dann sucht und findet der Backup-Browser die Backups an der richtigen Stelle.
Was Sie als Quellpfade eingeben, ist für das Wiederfinden der alten Backups nicht relevant, wichtig sind die Zielpfade, wo sich die Backups jetzt befinden. Sie können die Pfade später wieder ändern oder löschen. VersionBackup merkt sich die Zielpfade, wo Backups zu finden sind, trotzdem für spätere Zugriffe.

Wenn Sie die Konfiguration zusätzlich in einer Datei gespeichert haben, geht es einfacher. Dann brauchen Sie nur diese Konfigurationsdatei zu laden, damit alles wieder auf dem alten Stand ist.

 

Ich stelle für das Vollbackup ein bestimmtes Datum ein, aber der Vollbackup-Lauf erfolgt immer erst am darauf folgenden Tag.

Wenn Sie ein bestimmtes Vollbackup-Datum einstellen, bedeutet das nicht, dass irgendwann an diesem Tag ein Vollbackup durchgeführt werden soll. Es bedeutet, dass der Abschlussstand dieses Tages in einem Vollbackup gesichert werden soll.
Wenn auf der Seite "Planung/Start" - "Rückdatierung" die Rückdatierung eingeschaltet ist, muss es so sein, dass das Vollbackup normalerweise an dem Morgen des folgenden Tages erzeugt wird.

Beispiel: Wenn der 7. Juli als Vollbackup-Datum eingestellt ist und die Rückdatierung eingeschaltet ist, kopiert VersionBackup den Datenbestand am Morgen des 8. Juli und legt ihn unter dem Datum 7. Juli ab.

 

Ich stelle für das Vollbackup ein bestimmtes Datum ein, aber der Vollbackup-Lauf erfolgt zunächst nicht, sondern erst einige Tage später.

Wahrscheinlich haben Sie in dem Dialog "Vollbackups" die Einstellung "Wenn ein Vollbackup ansteht, dieses nur dann durchführen, wenn mindestens eine Datei geändert worden ist" gewählt.
Hiermit soll das Vollbackup verschoben werden, bis wieder eine Dateiänderung stattgefunden hat. Dies ist sinnvoll in Quellpfaden, in denen unter Umständen wenig gearbeitet wird. So wird es vermieden, dass nacheinander identische Vollbackups angelegt werden.

Wenn die Vollbackups unbedingt für das eingestellte Datum angelegt werden sollen, wählen Sie die Einstellung "dieses auch dann durchführen, wenn alle Dateien unverändert sind".

  

Es ist nicht möglich, meine Outlook©- oder Datenbankdateien zu sichern. Im Kopierprotokoll steht "Access Error".

Es gibt einige Applikationen, die ihre Dateien gegen jeden fremden Zugriff sperren. Dazu gehören auch Outlook© und einige Datenbanksysteme.
Solche gesperrten Dateien können von einem dateibasierten Sicherungssystem wie VersionBackup nicht kopiert werden, das das Betriebssystem jeden Zugriff auf gesperrte Dateien zurückweist.

Wie kann das Problem gelöst werden?
Wenn der Computer jede Nacht heruntergefahren wird, hilft es, wenn die Applikation, die die Dateien blockiert, erst dann gestartet wird, wenn VersionBackup die Dateien gesichert hat.
Eine andere Lösung besteht darin, ein Script zu erstellen. Dieses sollte die sperrende Applikation beenden, dann durch Aufruf von VBackCopy.exe die Backups erzeugen und dann die sperrende Applikation wieder starten. Das Script kann z.B. mit dem Windows©-Taskplaner gestartet werden.

Glücklicherweise sperren die meisten Applikationen ihre Dateien nicht. VersionBackup kann eine Word©-Datei durchaus sichern, auch während Sie gerade an dieser Datei arbeiten.

Zum Thema Outlook© siehe auch: Was muss ich tun, um meine Outlook©-Dateien mit VersionBackup zu sichern?.

 

Die Backuperzeugung "Bei jedem Abmelden oder Herunterfahren" funktioniert bei Windows 7© bzw. Windows 8© nicht.

Windows Vista©, Windows 7© und Windows 8© beinhalten eine Reihe von Maßnahmen, um das Shutdown zu beschleunigen. Eine davon ist, dass verhindert wird, dass das Shutdown hängen bleibt, weil eine Applikation es über längere Zeit blockiert.
Nun will VersionBackup ja genau dies tun: Wenn das Betriebssystem ein Shutdown durchführen will, soll VersionBackup dies verhindern, um zunächst die Backups zu erzeugen (was ja eine ganze Weile dauern kann). Erst danach startet VersionBackup den Shutdownvorgang erneut.
Das Verhindern des Shutdowns ist unter den neueren Windows©-Betriebssystemen nicht mehr möglich (jedenfalls nicht ohne dass lästige Betriebssystemmeldungen erscheinen, die mit "Abbrechen" quittiert werden müssten, was leicht zu Missverständnissen führen kann).

Die Lösung muss so aussehen, dass das Shutdown auf andere Weise angefordert wird, also nicht auf dem üblichen Weg, bei dem Windows© erzwingen will, dass es schnell stattfindet.
Bei der Installation auf Vista©, Windows 7© oder Windows 8© wird ein zusätzliches Icon "VB-Shutdown" auf dem Desktop erzeugt, mit dem der Vorgang "Shutdown mit Backuperzeugung" gestartet werden kann. Man sollte den Computer stets durch Doppelklick auf dieses Icon herunterfahren, sofern die Backuperzeugung erwünscht ist. Wenn der Computer anderweitig herunter gefahren wird, obwohl "Backuperzeugung beim Runterfahren" einkonfiguriert ist, dann wird der Kopierlauf beim nächsten Hochfahren nachgeholt.

Wenn Sie eine ältere VersionBackup-Software verwenden, die diese Möglichkeit noch nicht bietet, können Sie sich folgendermaßen behelfen: Starten Sie die Backuperzeugung manuell und aktivieren Sie dabei das Kästchen "Nach der Backuperzeugung ... Herunterfahren". Dann findet genau das statt, was Sie wünschen: erst werden die Backups erzeugt, dann fährt der Computer herunter.